Es hat eine Süße, die der von Saccharose ähnelt, und nur 10 % deren Kalorien. Es dauerte fünf Jahre, bis es die Prüfung endlich bestanden hat.
D-Allulose ist endlich da.
Am 26. Juni 2025 genehmigte die Nationale Gesundheitskommission Chinas D-Allulose und gab sie gestern (2. Juli) offiziell als neueste Lebensmittelzutat bekannt. Damit konnte dieser mit Spannung erwartete „Star-Zuckerersatz“ endlich in China große Erfolge feiern. Am 2. Juli schnellte der Popularitätsindex für „Allulose“ auf der WeChat-Plattform um 4.251,95 % in die Höhe.
D-Allulose (auch bekannt als Allulose) kommt in geringen Mengen in natürlichen Lebensmitteln wie Feigen vor. Ihre Süße beträgt etwa 70 % der von Saccharose. Nach der Aufnahme wird sie vom Körper größtenteils innerhalb von sechs Stunden ausgeschieden und ist kaum am menschlichen Stoffwechsel beteiligt. Sie ist extrem kalorienarm. Ihre Süße ist rein, und ihre Geschmacks- und Volumeneigenschaften ähneln denen von Saccharose sehr. Darüber hinaus ist sie ein funktioneller Bestandteil, der die menschliche Gesundheit fördert.
Bisherige Tier- und Humanstudien haben gezeigt, dass D-Allulose die Glukoseaufnahme im Dünndarm hemmen und die Insulinsensitivität verbessern kann, wodurch der Blutzuckerspiegel sinkt. Sie kann den Fettstoffwechsel regulieren, den Lipidgehalt in Plasma und Leber reduzieren und die Fettansammlung verringern. Daher wird ihr ein Potenzial zur Bekämpfung von Übergewicht zugeschrieben. Darüber hinaus besitzt D-Allulose antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.
Die Kombination aus „köstlichem Geschmack und gesundheitlichen Vorteilen“ hat Allulose in der Zuckerersatzstoffindustrie zu einem internationalen Star gemacht. Seit 2011 wurde Allulose sukzessive in den USA, Japan, Südkorea, Australien, Neuseeland, Kanada und weiteren Ländern zugelassen. Seit 2020 hat die Nationale Gesundheitskommission Chinas innerhalb von nur drei Jahren sechs Anträge auf Zulassung von D-Allulose als neue Lebensmittelzutat genehmigt – ein Beweis für die große Aufmerksamkeit, die das Produkt erregt hat. Nach fünf Jahren Wartezeit ist D-Allulose nun endlich erhältlich.
Diesmal gibt es eine weitere gute Nachricht, die die Anwendungskosten von D-Allulose voraussichtlich weiter senken wird: Das neue Verfahren – die mikrobielle Fermentation – wurde von der Nationalen Gesundheitskommission zeitgleich mit dem gängigen enzymatischen Umwandlungsverfahren zugelassen. Bei diesem Verfahren werden Fruktose direkt durch die kostengünstigeren Glukose- und Saccharose-Derivate ersetzt, und die Umwandlungseffizienz liegt bei über 90 %. Derzeit befinden sich mehrere Projekte mit einer Kapazität von jeweils 100.000 Tonnen für die mikrobielle Alluloseproduktion in der Entwicklung.
Süßwaren, Getränke, Milchprodukte, Backwaren, Würzmittel… Kann D-Allulose in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen die Popularität von Erythrit im Jahr 2021 wiederholen und die Landschaft der Zuckerersatzstoffindustrie neu gestalten?
Veröffentlichungsdatum: 17. Dezember 2025


